|
Kork - Korkparkett - Korkboden
Kork ist längst nicht mehr nur als Flaschenverschluss und Topfuntersetzer in deutschen Haushalten zu finden. Anstatt den Wein vor der Luft zu schützen oder den Tisch vor dem heißen Topf, erfüllt er immer öfter die Rolle eines äußerst hochwertigen Fußbodenbelages. In Form von Korkparkett ist der Kork in deutsche Wohnzimmer eingezogen, obwohl viele Verbraucher gar nicht wissen woher der Korkboden eigentlich stammt. Das Rohmaterial für den Korkboden liefert die hauptsächlich in Algerien, Frankreich, Italien, Marokko, Portugal, Spanien und Tunesien angebaute Korkeiche. Die Rinde dieses Baumes wird dort in regelmäßigen Abständen von etwa 5 bis 10 Jahren regelrecht vom Baum geschält und kann dann weiterverarbeitet werden. Für Korkparkettböden wird die Korkrinde zunächst zu Granulat zermahlen und dann mit Hilfe von Bindemitteln zu Platten gepresst. Aus diesen Platten werden wiederum die Stücke für den Korkparkett geschnitten. Die Korkeichenart und die Verarbeitung entscheiden dann unter anderem über den Preis, so ist z. B. ein Kriterium der Verarbeitung von Kork, ob mit lösungsmittelfreien Bindemitteln gearbeitet wird oder nicht. Gerade Allergiker sollten darauf achten.
Natürlich spielt beim Preis von Korkparkett auch die Stärke eine Rolle, wobei diese nicht so starke Auswirkungen auf die Qualität des Bodens hat, wie bei anderen Belägen wie z. B. bei Parkett oder Laminat.
Korkparkett bietet sich vor allem für stark bewohnte Räume an, da er ein sehr angenehmes Raumklima schafft. Außerdem ist er relativ schmutzunempfindlich und ansonsten leicht zu reinigen. Im Fachhandel sind spezielle Reinigungsprodukte erhältlich, die zusätzlich dafür sorgen, dass der Korkboden in einwandfreiem Zustand bleibt.
|
|
|